Gâteau à la crème neuchâtelois / Neuenburger Nidelkuchen

Das perfekte Sommergebäck dieses Jahr ist wohl dieser Neuenburger Nidelkuchen, den ich mit einer zitronigen Note und ein paar Beeren aufgewertet habe. Es ist eines der Rezepte, welches an unserem 2-Tägigen-Workshop in La-Chaux-De-Fonds entstand. Passend zu unserer Behausung, die „Domaine des Tourelles“, liess ich mich Anfang Juni von dieser regionalen Spezialität inspirieren und verpasste ihr noch einen sommerlichen Touch. Der Zitronenabrieb und die Früchte lassen den Kuchen leichter und frischer schmecken und versetzt so Gäste und Mitesser ins Schwelgen! Das wunderbare an diesem Dessert ist, dass er ähnlich wie Lebkuchen, jeden Tag ein wenig besser schmeckt. Diese Spezialität bekommt zwar kein „Prädikat allergiefrei“ ist jedoch sehr schnell gemacht und besteht aus einfachen und erschwinglichen Zutaten!

 

 

Info: Vegetarisch

 

Zutaten

 

Füllung:

  • 5 dl Vollrahm (pflanzliche, bzw. laktosefreie Alternative: Haferrahm)
  • 4 Eier
  • 2 EL Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zitronensaft
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 2 Handvoll Früchte (z.B. Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Kirschen)

 

Mürbeteig:

  • 250 g Dinkelmehl
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter oder Alsan bio, kalt
  • 1 grosses Ei
  • 1,5 EL Wasser
  • Mehl zum Auswallen

 

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Kalte Butter oder Alsan Bio in Flocken dazuschneiden. Alles zwischen den Händen krümelig reiben. Ei und Wasser verquirlen, beigeben. Alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. Zugedeckt ca. 30 Minuten kühlstellen.

Backofen auf 190 °C vorheizen. Teig auf wenig Mehl auf Blechgrösse auswallen, ins Blech legen und kühlstellen.

Für den Guss Rahm und Eier gut verrühren. Zucker, Mehl und Salz mischen. Eierrahm unter Rühren dazugiessen. Zitronensaft und Abrieb daruntermischen. Teigboden mit einer Gabel einstechen. Guss darauf verteilen. Kuchen in der unteren Ofenhälfte 40-45 Minuten backen. Herausnehmen, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Mit Früchten garnieren und wer mag, kann noch mit einem Sieb vorsichtig Puderzucker über die Tarte streuen. Et violà!

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